Augustinerinnenkloster Obernkirchen

1167 Um einer bereits vorhandenen frommen Gemeinschaft von Frauen eine Ordnung zu geben, gründete Bischof Werner aus Minden ein Augustiner-Chorfrauenstift und unterstellte es der Leitung eines Propstes.

Obwohl es offiziell ein klösterlich reguliertes Stift war, behielten die Schwestern ihre Rechte als Stiftsdamen. Eine ihrer Aufgaben war, Mädchen der höheren Stände zu unterrichten. Zugleich wurde mit dem Bau der ersten - romanischen - Stiftskirche begonnen.

1180 schenkte Graf Hermann von Arnheim dem Stift den Platz der ehemaligen Bückeburg.

1181 Kaiser Friedrich I. Barbarossa verlieh Obernkirchen das Marktrecht; über den Marktflecken herrschte der Propst. Die Einwohner wurden Leibeigene des Stiftes – und blieben es bis 1565.

Im 13. Jahrhundert entwickelte sich eine blühende Wallfahrt zu einer wundertätigen Marienstatue in der Stiftskirche, nach der die Kirche auch den Namen „St. Marien“ erhielt.

1329 machte ein verheerender Brand einen Kirchenneubau nötig, der 1355 im Wesentlichen abgeschlossen war. Dieser Neubau ist in der heutigen gotischen Hallenkirche erhalten.

 

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