Börse in Bergen / Norwegen

1070 wurden Bergen die Stadtrechte von König Olav Kyrre verliehen.

Ab 1217 war Bergen die Residenz des Königs sowie die Hauptstadt Norwegens. 1230 erhielten deutsche Kaufleute von König Håkon Håkonsson erste Handelsprivilegien. Hieraus entwickelte sich die 'Deutsche Brücke' (Tyske Bryggen), der Handelskontor der Hanse. Lange Zeit hielt die Hanse das Handelsmonopol für Stockfisch und importierte dafür aus Deutschland Korn, Salz und Bier. Die Holzgiebelhäuser am Hafen (seit dem 2. Weltkrieg nur noch 'Bryggen' genannt) waren die Wohnquartiere deutscher hanseatischer Kaufleute. Sie stehen auf einem aufgeschütteten Gelände, welches früher zum flachen Rand des natürlichen Hafenbeckens gehörte. Die Aufschüttung erfolgte wegen dem Tiefgang der Hansekoggen.

Bergen war die größte Stadt Norwegens - vor allem wegen der wirtschaftlichen Erfolge im Handel und der Schiffahrt. 1830 mußte Bergen diesen Rang Oslo abgegeben.

Trotzdem behielt Bergen eine wichtige Position in Norwegen. 1862 wurde in Bergen die Börse erbaut. Mit dem traditionellen Hanseprodukt OBERNKIRCHENER SANDSTEIN®.

Börse im norwegischen Bergen

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