Hannover, Opernplatz

Kamel Louafi beschreibt sein Projekt im Zentrum der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover wie folgt:

Der neue Opernplatz wird als Schmuckplatz mit klaren Strukturen und gut überblickbaren Landschaftselementen gestaltet. Mit bezug auf die klassizistische Umgebung und die Gartenhistorie der Stadt Hannover werden die Flächen grüner und zugleich offener.

Veranstaltungen und alltägliches Pausieren sind in der mit repräsentativer Garten- und Pflasterkunst ausgestattenen Anlage gleichermaßen möglich. Geradlinige Wege strukturieren die Fläche in unterschiedliche Teilbereiche und erhöhen die Zugänglichkeit;

Das Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus wird freigestellt. Modern interpretierte Broderien, Heckenelemente und -Skulpturen rahmen den Platz und binden Funktions- und Teilflächen mit ein. Vor der Oper setzt sich die Broderie als Pflasterornament fort. Im südlichen Teil werden Liegerasenflächen neu angelegt;

Der Höhensprung zur Börse wird mit langgestreckten Treppen überwunden, die ebenso wie die wegebegleitenden Sitzelemente zum Aufenthalt unter Bäumen einladen.

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